Kurzkrimi. Der Gurkenmord

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Klaus Bock
Der Münchner Gurkenmord

Eine aberwitzige Geschichte vom Hübnerplatz, die nicht ganz ernst gemeint ist.

Natürlich muss der Autor aus gegebenem Anlass darauf hinweisen, dass alle Personen (bis auf Frau Z, Frau R. und Herrn F.) und die Handlung, die vor allem, frei erfunden sind!!! Den Laden gibt es dagegen tatsächlich - und erst recht die göttlichen Gurken.


©Klaus Bock, 2014, VEB QUERSTROM


Natürlich kennen Sie die Geschichte vom Münchner Gurkenmord, die war ja lange genug in der Presse, der bunten, der mit den roten Balkenüberschriften, den großen Bildern und kurzen Texten. Aber man weiß ja, dass man denen nicht alles glauben darf – oder besser: Nichts! Sie werden sehen …
Und natürlich gibt es eine andere Version dieser Geschichte, die richtige. Die würde ich Ihnen gerne erzählen. Auf die Gefahr hin, dass Sie hinterher enttäuscht sind, weil alles nicht ganz so sensationell war… aber diese Variante hat den Vorteil, dass sie wahr ist. Total wahr. So wahr mir…, gut, mir ist wenig heilig, deshalb vielleicht lieber „beim Leben von Tante Greten“!
Ich muss ein wenig ausholen, damit Sie alles wissen, nur so können Sie´s begreifen.
Also, wo fange ich am besten an. Vielleicht im Sommer letzten Jahres. Da waren wir, Monika und ich, im Urlaub auf Rügen. Oben links, kurz vor Kap Arkona. Ich hatte an dem Tag Küchen- und Kochdienst. Nun kann ich einigermaßen kochen, für den Hausgebrauch geht´s. Nur ein paar einfache Gerichte, die ich mir von Muttern abgeschaut habe, aber die schmecken auch: Rinder-Rouladen, Frikadellen, Kartoffelsalat (die schleswig-holsteinische Variante mit Mayonnaise), Frische Suppe, Königsberger Klops, gefüllte Tomaten, Kotelett mit Bohnen – solche einfachen Sachen. Die komplizierten Gerichte muss eh Monika kochen, damit sie gut werden.

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Kurzkrimi. Ich der Killer

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Aus unser Serie „UNGEWÖHNLICHE BERUFSBILDER VORGESTELLT“

Ich. Der Killer. Eine wahrlich absurde Geschichte

Für die ohne Humor: Nicht ernst gemeint!


Der Beruf des Killers, des Mörders, dürfte („gefühlt“) zu den zweitältesten Berufen der Menschheit zählen. Diverse Literatur-, Theater-  und Filmgattungen leben von der Beschreibung des Berufes. Dieser literarische Bogen spannt sich (mindestens) von der Bibel  über Shakespeare  bis zu Tom Clancy . Insofern ist anzunehmen, dass der Beruf in der Bevölkerung imagemäßig bestens positioniert ist. Trotzdem tut sich die Branche schwer, geeigneten professionellen Nachwuchs zu finden – Amateure versuchen immer wieder, als Quereinsteiger in den Beruf zu finden, im Regelfall scheitern sie nach dem ersten bis maximal dritten Mord kläglich und enden vor den Schranken von irgendwelchen Gerichten.
Nach der Verbüßung von Freiheitsstrafen von bis zu 15 Jahren in einschlägigen Fortbildungseinrichtungen ist ein Wiedereinstieg in den Beruf fast unmöglich. Und nur in Ausnahmefällen (mir ist eigentlich keiner bekannt) wird die Position freigehalten.
Aber auch für den professionellen Killer ist das Leben nicht immer so glamourös, wie es Filme und Romane zu schildern versuchen.
Denn man lebt einsam als Mörder, ehrlich!

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Geschichte. Die zue Tankklappe in Ratzeburg

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[Klaus Bock, August 2012] Wir waren zu zweit in Norddeutschland unterwegs. Ich wollte der Bayerin Monika zum ersten Mal (stolz) Land und Leute meiner Heimat in Schleswig-Holstein zeigen. Mit dem Flieger ging es nach Bremen (ja, ich weiß, das ist in Niedersachsen, nicht in Schleswig-Holstein - aber so sind wir eben geflogen und man muss ja bei der Wahrheit bleiben!). In Bremen mieteten wir ein Auto. Einen FORD KA – sie wissen schon, diese kleine Knutschkugel, in die gerade eben zwei ausgewachsene Erwachsene hineinpassen – gerade eben!
Bremen mehr oder weniger links liegen lassend ging es vom Flugplatz unter Absingen von Shanties wie "Hamburger Veermaster" und so (ich kann wirklich nicht singen, aber damals musste das sein) über Land nach Wischhafen und von dort mit der Fähe über die Elbe nach Glückstadt. Von Glückstadt ging es die Nordseeküste rauf in Richtung Dänemark, auf der Höhe von Sylt rüber nach Flensburg und dann zum Pölser-Essen (Pölser sind "leckere" dänische HotDogs, von denen ich vier bis sechs Stück verdrückte während meine Bayerin sie nach einem interessierten Bissen verschmähte) über die dänische Grenze und dann die Ostseeküste wieder runter bis nach Lübeck. Von dort bogen wir dann wieder ab in Richtung Hamburg und Bremen. Das kleine Autochen fuhr uns prima, problemlos.
In der Nähe von Ratzeburg verlangte es erstmals Futter in Form von Benzin. Also fuhren wir in einem kleinen Nest auf eine recht große Tankstelle an der Bundesstrasse.

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Geschichte. Als die Möwen Krähen waren - oder andersrum...

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[Klaus Bock, 12.2.12] Ich stamme aus dem hohen Norden Deutschlands und lebe in München. Ab und zu fahre ich gerne für ein paar Tage an die Nordsee, um mir den Wind um die Nase wehen zu lassen. Ich tue dann so, als ob ich immer noch Biologe sei: In Gummistiefeln und Öljacke mit Bestimmungsbuch und Fernglas stapfe ich irgendwo an der Nordsee doch durchs Vordeichland und versuche, die anwesenden Piepmätze zu identifizieren. Ab und zu habe ich einen „Treffer“, ab und zu!

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Wahre Geschichte. Lärm op´n Dörp

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Ein guter Freund ist vor einem Jahr raus aufs Land gezogen, ins Schwäbische. Früher har er oft und viel über den Lärm in der großen Stadt geklagt - der Hausmeister mit dem Laubpuster, der Hausmeister mit dem Rasenmäher (beide morgens um 7 Uhr), um nur zwei Lärmquellen zu nennen, ach ja, und hupende Autos ... Ich finde, er war schon ein bisschen sehr empfindlich!
Ich habe ihn jetzt weit draußen auf dem Lande besucht und gefragt, wie schön ruhig er es denn jetzt habe? Da hat er nur bissig gelacht: „Ruhig???", hat er fast drohend gesagt, "Ruhig? Wie kommst du auf ruhig? Dass ich nicht lache...“
Und dann hat er an die Redaktion geschrieben. Wir veröffentlichen hier den Wortlaut seines Briefes. Viel Spaß…:

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Wahre Geschichte. Nordlandfahrt

Published in Rügen i.w.S.

[Klaus Bock, 21.8.12] Eigentlich, habe ich mal gelesen, fängt man keine Geschichte mit „eigentlich“ an. Nun wollte ich meine Geschichte eigentlich ja auch mit „unlängst…“ beginnen, aber nach längerem Zögern fand ich, dass sei auch kein wirklich guter Einstieg. Nee, irgendwie nicht, jedenfalls keineswegs befriedigend. "Obschon" geht auch schon mal gar nicht, das war von Anfang an klar, oder haben Sie schon mal eine Geschichte mit "obschon" als Beginn gelesen? Ganz abgesehen davon, dass ich ja auch gar nicht weiß, ob es eine gute Geschichte werden wird.

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Wahre Freunde. (K)eine antiamerikanische Geschichte

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Eine kriminelle Geschichte mit Hang zum Thriller – der reine Wahnsinn…

Dass ich kein Fan der "Amis" bin, sage ich lieber gleich. Das war ich damals nicht, als die fast den Dritten Weltkrieg wg. Kuba angezettelt haben, auch nicht, als sie die Pershings bei uns stationiert haben, bei vielen anderen Gelegenheiten war ich es nicht (z.B. 1. und 2. IRAK-Krieg oder der Ost-Erweiterung der NATO) und bin es heute immer noch nicht. Ich sage nur: "TTIP und Trump...". Ich finde, das sind Gründe genug. Und ich traue ihne nicht - muss man mehr sagen als NSA?


Einleitung
Damit Sie die folgende Geschichte verstehen können, müssen Sie wissen, dass die junge Volontärin der Nordholmer Zeitung, Laura-Marie de Gouvy und ihr Gesprächspartner, der Thriller-Autor Claudio Cabra bei einem Interview erschossen wurden.
Dass Laura-Marie mit ihrer sehr properen Figur, dem roten Kurzschopf und den Sommersprossen rund um die Stupsnase ziemlich hübsch war, spielt im Zusammenhang mit dem hier Geschilderten keine Rolle, aber warum sollten Sie es nicht erfahren? Laura-Marie war ein lebenslustiges Mädchen, das stolz war, so hübsch zu sein. Es war Laura-Maries erster journalistischer Coup, dass es ihr gelang, den Bestsellerautor Claudio Cabra zu diesem Interview zu überreden.
Laura-Marie und Claudio Cabra wurden von zwei Killern ermordet, die unmittelbar nach den tödlichen Schüssen von einem unbekannten Präzisionsschützen erschossen wurden, der spurlos verschwand und bisher nicht gefasst werden konnte. Die Redaktion geht inzwischen davon aus, dass der Autor sich von einem unbekannten Bodyguard beschützen ließ.

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