Ukraine, NorthStream 2 und unser Gas. Eine Meinung dazu

Klaus Bock by Klaus Bock

NS2 ist fertig gebaut, aber hat von den deutschen Behörden aber noch keine Betriebserlaubnis. Jetzt droht

womöglich das endgültige Aus, wenn Russland in die Ukraine einmarschiert. Wenn…, ja, wenn! Vor allem die bekannten US-Interessenvertreter bei Tagesschau, Heute und SPIEGEL inkl. viele Foristen bei SPON sowie unter den Politikern in der CDU/CSU, der Grünen und der FDP fordern, wen wundert es, die Genehmigung der Pipeline Nord Stream 2 stoppen. Früher haben sie gefordert, die Pipeline nicht fertig bauen zu lassen.

Interessanterweise sieht die deutsche Bevölkerung das ein wenig anders.

Politbarometer: „Eine Mehrheit der Deutschen ist dafür, dass die russische Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 den Betrieb aufnimmt. …  Unter den Bundesbürgerinnen und -bürgern … befürworten es 60 Prozent, wenn Deutschland an dem Projekt festhält. 28 Prozent sind dagegen.“

Übrigens spricht niemand über die parallel verlaufenden Rohre der NS1 Pipeline, die schon seit Jahren in Betrieb ist. Ich vermute, dass den wenigsten Politikern die Existenz von NS 1 überhaupt bewusst ist. Oder glauben Sie, das die das wissen? ich nenne nur ´mal: Amthor, Baerbock, Dobrindt, Habeck, Hauptmann, Klöckner, Laschet, Merz, Roth, Löbel, Nüßlein, Roth, Röttgen, Sauter, Scheuer, Spahn, Strenz, oder die Tandler-Tochter... Alles Zwielichter (ggf. über Angehörige). Sollten Sie welche von der AfD vermissen - die kommen mir nicht einmal auf die Tastatur. Wenn sie - und ich meine mehr im Bundestag als die oben Genannten - es wüssten, müssten Sie logischerweise doch beide Pipelines sanktionieren. 

Die Leistung einer der beiden Pipelines reicht theoretisch aus, um rund 26 Millionen Haushalte mit Gas zu versorgen – also mehr als die Hälfte aller deutschen Haushalte. Es geht aber gar nicht um Gas zum Verheizen – der weitaus größere Teil dienst als chemischer Grundstoff in der Industrie. Wenn wir also den Politikern folgen und NS 2 „streichen“, könnte es für Deutschlands chemische Industrie „kalt“ werden.

Außerdem ist das russische Gas nur zum kleinsten Teil für Deutschland bestimmt. 90 Prozent des russischen Erdgases aus Nord Stream 2 soll über die EUGAL-Pipeline nach Ost- und Südeuropa weitergeleitet werden. Deutschland wäre also in erster Linie Transitland für russisches Gas. Die Drohung NS2 nicht zuzulassen betrifft also neben GAZPROM vor allem diese Endkunden. Die werden sich bannig freuen…

Westliche Geheimdienste gehen seit Wochen davon aus, dass Russland in die Ukraine einmarschiert. „Westliche Geheimdienste“, das heißt natürlich vor allem US-Geheimdienste. Auf deren Expertise kann man sich wirklich verlassen – wenn man einmal vom Tonkin-Zwischenfall (Grund der USA für den verheerenden Luftkrieg gegen Nord-Vietnam), oder von den Lügen des Herrn Powell vor der Generalversammlung der UNO als Kriegsgrund für den Irak-Krieg) oder von der Abhöraffäre der Kanzlerin absieht. Es gibt mehr solche Lügengeschichten von US-„Diensten“ und -Politikern, aber ich will den Leser nicht langweilen.

Bei den deutschen Medien werden die entsprechenden Artikel und Beiträge schon fertig in den Schubladen liegen: „Putin schlägt zu!“, wird es dann heißen. Nur blöd, wenn Putin nicht zuschlagen sollte… Naja, es wird wieder eine Chance kommen, die schönen Artikel zu bringen.

Ginge NS 2 tatsächliche in Betrieb, würde sich die Gesamtmenge der Erdgas-Lieferungen aus Russland nach Europa nicht signifikant erhöhen. Vielmehr erlaubte die Existenz einer hochmodernen Pipeline, die Lieferungen durch andere Pipelines zu drosseln – insbesondere die maroden Gasleitungen Soyuz und Brotherhood durch die Ukraine wären davon betroffen. Dem Klima würde das verdammt viel helfen, weil sehr viel Methan nicht mehr in die Luft entweichen würde. Die Grünen müssten eigentlich jubeln. Tun sie aber nicht, weil der Ukraine viele Millionen Euro Transfer-Gebühren entgehen würden, ist eben so. So isses. Ich weiß allerdings nicht, warum sich die Grünen und insbesondere unsere Außenministerin da so ins Zeug werfen… Hat mir auch noch niemand erklärt. Pech für die Ukraine. Hätten sie in den letzten Jahren nicht so viel Gas für den Eigenbedarf stehlen sollen, oder sie hätten die Pipeline modernisieren sollen. Man nennt das Marktwirtschaft!

Die Annahme all der Putin-Kritiker (die NS 2 offenbar als sein persönliches Eigentum betrachten) in den Medien und bei CDU/CSU, bei den Grünen und der FDP scheinen tatsächlich zu glauben, dass: die Liefermengen durch die Ukraine unverändert blieben, wenn NS 2 nicht in Betrieb gehen sollte.

Die scheinen das tatsächlich zu glauben! Also, die behaupten, Russland betrachte Gas als strategische Waffe gegen uns. Wir schlagen dem Russen diese strategische Waffe aus der Hand, und der Russe liefert trotzdem weiterhin durch die bestehenden anderen Pipelines den Stoff, von dem wir abhängig sind? Die glauben auch an den Weihnachtsmann, oder?

Denn wenn die Russen uns den Gashahn zudrehen sollten, sind unsere anderen in Frage kommenden Hauptlieferanten Norwegen und die Niederlande nicht in der Lage, ihre Liefermengen kurzfristig signifikant zu erhöhen. Isso. Die USA scharren allerdings seit Jahren mit den Hufen, den europäischen Markt mit ihrem „Freiheitsgas“ zu übernehmen. Da winken dicke, dicke Dollar-Pakete!

Da stellt sich dem unabhängigen Leser doch die Frage, wie dämlich müssen die Russen denn sein, sich ein fertiges 10 Milliarden-Projekt wie NS 2 wegnehmen zu lassen und dann über andere Leitungen den Leuten hübsch das Gas zu liefern, auf das wir verdammt angewiesen sind.

Erdgas ist derzeit auf den Spotmärkten so teuer wie nie. Allein seit Anfang des vergangenen Dezembers ist der Erdgaspreis um 80 Prozent gestiegen. Wir reden vom Spotmarkt. Wir reden nicht von langfristigen Verträgen mit GAZPROM. Die haben die Preise für die bestehenden Lieferverträge nicht erhöht und auch keine Lieferungen NICHT ausgeführt.

Der Preisanstieg liegt unter anderem darin begründet, dass ostasiatische Kunden zurzeit offenbar bereit sind, jeden Preis für Gas oder LNG zu zahlen. Interessanterweise wird dort vor allem US-amerikanisches Fracking-Gas (LNG) gekauft. Wie gesagt: Zu jedem Preis. Das hat u.a. seinen Grund darin, dass diese Länder auf großen Mengen US-Staatspapieren sitzen, die bei einer Finanzkrise der USA wertlos werden könnten.

Okay, die Asiaten – vor allem China, Japan und Südkorea kaufen also riesige Mengen Gas – wundert es da, dass die Russen gerade eine Pipeline nach China fertiggestellt haben und an zwei weiteren bauen? Und zwar genau aus dem Gasfeld, aus dem auch wir bedient werden! Muss man da ins Nachdenken kommen?

Ich sage jetzt mal: „Der Markt wird es schon richten!“ – was bedeutet, dass „unser“ Gas verdammt teuer werden wird.

Man könnte dabei allerdings auch auf die Idee kommen, dass der Russe (also GAZPROM)  den europäischen Markt mehr oder weniger abgeschrieben hat. Das wäre allerdings bitter für uns.

Bei uns in Deutschland leeren sich die Gasspeicher. Unsere Vorräte gehen zu Ende. Besitzer und Betreiber wichtiger deutscher Gasspeicher ist GAZPROM. Also ist GAZPROM schuld, dass wir so wenig Gas in Deutschland haben. Logisch. Das ist natürlich klar wie Kloßbrühe!

Nein, ist es nicht. GAZPROM ist Betreiber der Kavernen, die als Speicher benutzt werden. GAZPROM vermietet die leeren Räume an Firmen, die dort Gas einlagern, speichern und dann wieder verkaufen. Es besitzt selbst nur einen geringen Teil des dort (nicht mehr) gespeicherten Gases. Dass die Speicher so beängstigend leer sind, liegt daran, dass die (deutschen) Gasfirmen=Kunden kein Gas (bei GAZPROM) bestellt haben. Die haben auf fallende Preise gewettet und sind aber so etwas von auf die Nase gefallen! Denn natürlich hat GAZPROM ohne Vertrag auch kein Gas geschickt. Also sind die Speicher leer.

Aus Sicht der Kritiker Russlands liegt die Leere in den Speichern nicht daran, dass zu wenig Erdgas verfügbar wäre, sondern daran, dass Moskau die Liefermengen nicht erhöht, obwohl die bestehenden Leitungen keineswegs ausgelastet sind.

Aber noch einmal: Es hat eben niemand Gas in Russland bestellt. Sie haben den kleinen Unterschied bemerkt, oder?

Deutschland bezieht aktuell über 50 Prozent seines Erdgases aus Russland. Die anderen Hauptlieferanten sind mit 27 und 21 Prozent Norwegen und die Niederlande. Die können aber nicht mehr liefern, weil ihre Gasfelder nicht mehr hergeben – oder im Falle Norwegens fast gar nichts...

Als Alternative stünde theoretisch Flüssiggas aus den USA zur Verfügung. Flüssiggas aus den USA hört sich erst einmal neutral an. Es handelt sich aber um Fracking-Gas - umweltsäuischer geht nicht... Das Zeug wird auch nicht über Pipelines, sondern mit Tankschiffen nach Europa transportiert. Aber der Transport durch diese Spezialschiffe ist kompliziert, technisch aufwendig und teuer. Deshalb können die USA das Erdgas aus Russland mit ihrem LNG nicht kompensieren! Denn es gibt weder genug dieser technischen Schiffswunderwerke noch genug Verflüssigungs- und Verlade sowie Entlade-Stationen. Die meisten existierenden LNG-Carrier sind über langfristige Charter im USA- oder Arabien-Ostasien-Dienst gebunden. Da geht nix. Und bauen kann man sie auch nicht schnell. Und wenn langsam, dann auch nur in Korea oder China. Wir Deutschen hatten einmal das Know-how (Howaldtswerke Kiel) – aber das ist lange verloren gegangen. Wir Deutschen (= unsere Weften) „können“ nur noch Marine-Schiffe und Oligarchen-Yachten…

Folglich werden in jedem Fall die Energiepreise deutlich steigen. Ein ganz dickes Danke CDU/CSU, an die Grünen und die FDP! Ich glaube ja nicht, dass es zum krieg kommen wird - aber jedenfalls wissen die Russen jetzt, wo ihre Freunde sitzen. Bei uns jedenfalls nicht! Das wird sich irgendwann auch im Preis kommender Gaslieferungen niederschlagen. 

Im schlimmsten Fall könnte - beginnend mit den NS 2-Sanktionen - sogar die gesamte Erdgas-Versorgung gefährdet sein. Die Medienvertreter, die Grünen und die FDP sowie die bekannten Transatlantiker der CDU dürfte es freuen. Vielleicht bis zu dem Moment, indem Schadensersatzklagen in zig-Milliardenhöhe der beteiligten Unternehmen, zu denen auch deutsche und europäische Energiekonzerne zählen, vor Gerichten anhängig werden.

 

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6.2 WIDERSPRUCHSRECHT
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7. Speicherdauer personenbezogener Daten und Löschung
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